Lichtes Dunkel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lyrics

Hermann Draab

Ich liebe Steine so weich wie Samt,
Berge mit ihren tiefabfallenden Schluchten
und diese scheinbar unerreichbaren Ziele.

Es ist die Rose, die mich betört, mich magisch anzieht
mit Ihrem sanften Tönen. Ich möchte Ihre Nähe spüren,
eins sein mit dem Schönen, gehe zu weit
.

Denn sie ist so weich und so kalt wie Schnee,
wie Honig klebrigsüß und paart sie sich im Gleichschritt
mit dem Schmerz, die Liebe!

Dieses Glück, es biedert sich an und es drängt sich mir auf.
Bin darum schon dreimal gestorben und lebe nur den Tag,
trau keinem Gefühl und auch nicht dem Verstand.

Gleichgewicht, Vertrauen und Kontrolle, haben sich verirrt.
Dann geschieht das, was ich nicht erwarte, bin verwirrt
und ich suche nach mehr!

Die Einsamkeit, Tochter der Nacht, kommt wenn das Licht verstummt,
die Farben verenden. Bin endlich allein im Universum.
Nur dieses lichte Dunkel, es hält mich wach.

Wie eine Quelle, die lachend iherm Kerker entflieht,
redend ihren Weg noch sucht, der doch schon gegeben,
mal fröhlich und klar, dann tief und betrübt.

Verschenke wieder mein Vertrauen, will enttäuscht werden.
Lenke mein Auge auf das Schöne, will verführt werden,
vom Wohlgeruch und von dem Angenehmen.

Stehe herum, weil der Weg nicht sagt wohin er führt.
Such den Konflikt, will mich spüren
und verneine die Verantwortung für mein Tun.

Schau auf das Geschaffene, wie es sich auflöst im Nichts.
Will mich erinnern, um alles zu vergessen.
Ich stehe vor dem Ende und merke, es fängt wieder an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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