Lyrics

Hermann Draab

 

 

 

Regen

 

Rasch ziehen dunkle Wolken auf,
der schöne Schein taucht ein in Grau.
Petrus schließt den Himmel auf
und es gießt wie sau.

Nicht nur Wolken, Nebelschwaden,
die ihre angestaute Last entladen.
Donner kracht und Blitze zucken,
ich muss mich unwillkürlich ducken.

Der Sturm treibt Blätter vor sich her.
Dicke Tropfen triefen schwer.
Der weiche Boden wird zu Schlamm,
Bach und Pfützen schwellen an.

Ein paar Sonnenstrahlen oben,
spannen einen bunten Bogen.
Von all den Farben, die er hat,
gibt er dem Leben etwas ab.

Ich denk, es kann nicht schaden,
im Götterschweiß zu baden.
Für das Land ist es ein Segen,
für uns Menschen ist es Regen.

 

 

 

 

 
 [ weiter ] [ home ]